Kategorie: Europa

( Berlin )

Es ist nicht neu, dass Städte wie Berlin von Gentrifizierung in die Mangel genommen werden. Gentrifizierung nennt man die Vertreibung von eingesessenen Mietern aus vor allem zentrumsnahen Bezirken zugunsten von zahlungskräftigeren Zuzüglern. Insbesondere Arbeiter werden in Randbezirke und das Umland verdrängt und müssen dann weite Strecken ins zurück ins Zentrum fahren, um dort oft nicht mal für Mindestlohn zu schuften. Zu den zuziehenden Bonzen kommen durch die Internetplattform Airbnb verstärkt auch noch Urlauber in die beliebteren Viertel. Dabei sind nicht die Touristen in der Hauptsache das Problem, sondern die Eigentümer der Häuser und Wohnungen. Die haben schnell entdeckt, dass sich aus Touristen mehr Rendite schlagen lässt, als aus Arbeiterfamilien. Und so wird es auf die eine oder andere Weise so lange laufen, bis die Wohnungen im Sozialismus verstaatlicht werden.

Die Stadtregierungen geben vor, dass sie gegen die ausufernde Touristenvermietung vorgehen. Die Untervermieter müssen die Vermietung an Touristen in Berlin seit einem Jahr anmelden. Es wurden in diesem Jahr allerdings nur in 250 Fällen Bußgelder aufgrund „illegaler Vermietung“ erhoben. 1900 Ferienwohnungen sind genehmigt, allerdings ging der Senat bei einer Schätzung von mindestens 20.000 derart vermieteten Wohnungen und Zimmern aus. Es ist also offensichtlich, dass hier bewusst weggesehen wird. Die stärkste Lobby in diesem Land hat immer noch das Privateigentum! Völlig absurd wird es, wenn die von Airbnb Geschädigten wiederrum Airbnb nutzen, um ihre Mietwohnungen halten zu können. So gibt es Fälle, in denen Arbeiter ihre Wohnung zwei Wochen pro Monat an Urlauber zu vermieten, um sich die horrenden Mieten so noch leisten zu können. Während dieser Zeit wohnen sie dann bei Freunden oder Familienangehörigen. Zustände, die an die Entstehung des Kapitalismus erinnern. Einmal wieder zeigt sich, dass Imperialismus Reaktion auf ganzer Linie bedeutet und sich die tiefsten und breitesten Massen in ihren Vierteln dagegen organisieren müssen. 

Wir teilen diesen Artikel vom Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangen:

Am Rande der Revolutionaeren Ersten Mai Demonstration gab es mehrere Festnahmen.

Die Revolutionaere Erste Mai Demonstration startete 2019 abends am Wismarplatz, ging durch den Suedkiez, den Nordkiez (Samariterviertel) und ueber Bersarinplatz, Petersburger Strasse und Wahrschauer Strasse bis zur Revaler Strasse, wo es viele Festnahmen gab.

Das besondere an dieser - bei der Versammlungsbehoerde nicht angemeldeten - Demonstration war, dass Sie zwar angekuendigt, aber nicht verboten war und friedlich mit Polizeibegleitung bis zur Revaler Strasse Ecke Wahrschauer Strasse kam. Dieser ist eigentlich ein touristischer Hotspot. Nun wurde es zum Festnahme-Hotspot.

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In der Nach vom 22. auf den 23. Juli bekam in einer Berliner Erstaufnahmeeinrichtung eine schwangere Frau plötzlich starke Schmerzen und starke Blutungen. Ihr Mann hat den zuständigen Securitymitarbeiter informiert und ihn gebeten einen Rettungswagen zu rufen. Doch dieser weigerte sich.

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Wir dokumentieren diesen Aufruf zu Veranstaltungen am 19.06. in Berlin:

Kundgebung: 19.06.19 | 16:00 | gegenüber der indischen Botschaft
(Tiergartenstraße 17, 10785 Berlin)

Vortrag und Diskussion: 19.06.19 | 19:00 | Peter-Weiss-Bibliothek
(Hellersdorfer Promenade 24, 12627 Berlin)

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Heute vor 125 Jahren wurde einer der großen Titanen des Denken und Handelns, Vorsitzender Mao Tse-Tung, geboren. Anlässlich seines Geburtstags fanden in Berlin und Hamburg Aktionen statt, in denen sein Konterfei zusammen mit der Parole „Lang lebe Vorsitzender Mao!“ gesprüht und das Banner mit Hammer und Sichel gehisst wurde.

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Wir dokumentieren hier ein Bild aus Berlin von einer Aktion die im Märkischen Viertel durchgeführt wurde, mit Anlass des 26. Jahrestages der Rede des Vorsitzenden Gonzalo.

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Im Folgenden dokumentieren wir Fotos einer Aktion in Berlin Marzahn zu Kampagne zur Präsentation unseres Genossen Ernesto die wir per Mail erhalten haben:

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Wir veröffentlichen hier zwei uns zugeschickte Fotos von Aktionen in Solidarität mit Turgut Kaya aus Berlin und Hamburg.

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Nach dem gelungenen Konzert in Bremen am 1. Juni findet nun am 8. Juni ein Konzert in Berlin statt.

Leider ist es S. Castro nicht möglich dort wie angekündigt aufzutreten. Ansonsten nimmt das angekündigte Lineup sowie eventuell weitere Künstler weiterhin am Konzert teil.

Dieses findet ab 18:30 statt im Dersim Kulturzentrum, Waterlooufer 7, 10961 Berlin

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