Kategorie: Europa

( Bremen )

Nach dem Wiederaufflammen des Widerstandskampfes des palästinensischen Volkes und der blutigen Reaktion Israels auf dies ist ein Bremen in einem Arbeiterstadtteil ein Grafitti zur Unterstützung des Befreiungskampfes des palästinensischen Volkes aufgetaucht.

Im Folgenden dokumentieren wir Bilder die uns zugeschickt wurden:

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„Angriff auf die Polizeigewerkschaft“ titelte der Weser Kurier am 27. April reißerisch als Schlagzeile auf der ersten Seite. Was zuerst nach einer militanten Aktion gegen die Gewerkschaft der Polizei (GdP) klingt entpuppt sich sich dann als etwas völlig ganz anderes. Es geht nur um den Aufruf einiger Gewerkschafter und Betriebsräte aus Bremen den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der GdP nicht auf der der Abschlusskundgebung der diesjährigen DGB-Demonstration zum 1. Mai sprechen zu lassen.

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Wir berichten hier über Aktionen, die in Reaktion auf den Aufruf zum bundesweiten Aktionstag am 23. April, dem 49. Gründungstag der Kommunistischen Partei Indiens (marxistisch-leninistisch) in mehreren Städten in der BRD durchgeführt und uns zugeschickt wurden. Wir möchten hier insbesondere die Aktionen unserer Genossen in Frankreich und Österreich hervorheben, die sich an diesem Aktionstag beteiligt haben.

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Vergangene Woche scheiterte der Deutsche Fußball Liga (DFL) vor dem Oberverwaltungsgericht in einem Verfahren gegen die Stadt Bremen. Konkret geht es darum, dass die Stadt Bremen, dem DFL die Kosten für Polizeieinsätze bei so genannten „Hochrisiko-Spielen“ in Rechnung stellen will. Seit dem Jahr 2014 versucht die Stadt diese Forderung rechtlich durchzusetzen.

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Wir teilen hier eine spanische Übersetzung der gemeinsamen Erklärung der Roten Frauenkomitees aus Österreich und der BRD:

Hombro con hombro, unidas en la lucha de las mujeres revolucionarias en todo el mundo, los Comités de Mujeres Rojas de Austria y Alemania llaman a las mujeres militantes en este 8 de marzo para llevar a cabo un día de fiesta y compromiso en la lucha de las mujeres en el corazón de la bestia imperialista. Esta lucha está íntimamente ligada a la lucha en los centros de la tempestad de la revolución mundial, las naciones oprimidas. Rechazando las lágrimas de cocodrilo hipócritas y las promesas de los opresores y la doble explotación y opresión. Luchando toman las mujeres su lugar junto a sus compañeros de clase en la lucha por el poder político, por la dictadura del proletariado, por la emancipación de toda la humanidad.

En particular, las obreras deben liderar esta lucha. Deben rechazar implacablemente el patriarcado, el imperialismo y el revisionismo y propinarle constantes golpes duros que harán que se derrumben. Debe aplastar la seudo teoría sobre la "naturaleza deficitaria femenina". Ellas tienen que luchar ferozmente por cada centímetro del campo de batalla y otra vez y otra vez enfatizar que ninguna promesa, ninguna reforma, ninguna ley de la clase dominante en los países imperialistas en el que vivimos, trabajamos y luchamos, puede realmente librarnos o llegará a liberarnos . Entonces ellas cumplirán su papel en la lucha por la reconstitución de los Partidos Comunistas. Entonces servirán a la revolución mundial proletaria y a los pueblos del mundo. Entonces ellas se vuelven parte de la marcha de la humanidad hacia el comunismo.

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Wir publizieren hier ein Flugblatt der Roten Frauenkomitees Berlin, Bremen und Hamburg, das uns zugesandt wurde:


Heraus zum Frauenkampftag!

Am 8. März ist der internationale Kampftag der Frauen. An diesem Tag kämpfen Frauen weltweit gemeinsam gegen Unterdrückung und Ausbeutung. Auch wir wollen an diesem Tag gemeinsam und entschlossen auf die Straße gehen.

Tagtäglich sind Frauen weltweit Unterdrückung und Ausbeutung ausgesetzt. Wir bekommen weniger Lohn für gleiche die Arbeit. Wir werden begrabscht und gedemütigt. Wir können angeblich nicht rational denken und sollen die Entscheidungen den Mann treffen lassen. Wir sollen hübsch aussehen und das angebliche Ideal von Weiblichkeit verkörpern. Wir sind doppelt Unterdrückt : Wir sollen uns um den Haushalt und die Kinder kümmern und arbeiten gehen.

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Am 10. Februar versammelten sich etwa 500 Antifaschisten vor dem Bahnhof Vegesack in Bremen Nord, um gegen die Faschisten der „Identitären Bewegung“ und anderer Gruppierungen zu demonstrieren, die in den vergangenen Monaten ihre Aktivität in dem Großteil proletarisch geprägten Stadtteil stark gesteigert haben.

Immer wieder versuchen die Faschisten ihre chauvinistische Propaganda unter die Massen zu bringen und diese so zu spalten. Zuletzt schlugen sie in die gleiche Kerbe, wie es die allgemeine Propaganda der bürgerlichen Medien tut, und propagierten am Bahnhof einen angeblichen Fall, in dem ein Migrant eine deutsche Frau getötet haben soll. Auch wenn es keine öffentlich bekannte Dokumentation über diesen angeblichen Fall gibt, ist es der Versuch einen „Rassenkonflikt“ zu propagieren und damit die Arbeiterklasse zu spalten.

Die Demonstration setzte ein starkes erstes Zeichen, dass die Aktivität der Faschisten in Bremen Nord nicht länger unter dem Radar der antifaschistischen Bewegung von Bremen läuft. Trotz vorheriger Drohungen über die sogenannten sozialen Medien gegen die Demonstration ließen sich die Faschisten an diesem Tag nicht blicken. Nun müssen die Antifaschisten und Revolutionäre darauf beharren die Arbeit weiter in dem proletarischen Viertel zu entwickeln und es nicht wieder den Faschisten zu überlassen. Die proletarischen Revolutionäre beteiligten sich sich mit einem Transparent mit der Parole „Kämpft und wehrt euch gegen die Faschisten!“. Sie demonstrierten proletarischen Internationalismus mit Parolen wie „Solidarität heißt Widerstand – Kampf dem Faschismus in jedem Land!“ und der türkischen Parole „Faşizme karşı omuz omuza!“ („Schulter an Schulter gegen Faschismus!“).

Antifademo Bremen Nord 2

Wir dokumentieren hier den Redebeitrag der proletarischen Revolutionäre auf der Demonstration:

„Genossen,

wir freuen uns heute mit euch hier auf der Straße zu sein, einen Schritt zu machen zu einem gemeinsamen Widerstand und ein Zeichen zu setzten gegen die wachsende faschistische identitäre Bewegung hier in Bremen Nord. Entwicklungen wie diese zeigen, dass wenn die Krise der deutschen imperialistischen Bourgeoisie wächst und die Widersprüche sich verschärfen und die bürgerlichen Parteien als Vertreter des imperialistischen Systems für ihre Probleme keine neuen Lösungen finden die faschistische Tendenz des bürgerlichen Staates BRD sich verstärkt. Dies zeigt sich auch in Dingen wie dem faschistischen Angriffen der hier im September stattfand, der faschistischen Provokation im Bremer-Viertel, nach welcher sich die Repression auf Antifaschisten beschränkte, dem Wahlergebnis von Parteien wie der Afd, der FPÖ, der Front National usw. und der Reaktion der sogenannten etablierten Parteien auf diese.

Der Faschismus predigt Korporativismus. Er behauptet die Klassengegensätze seien nicht antagonistisch, sondern könnten im Interesse des eigenen imperialistischen Staates einfach verhandelt werden. Der Faschismus steht also nicht im Gegensatz zum bürgerlichen Staat, er ist nur eine der Formen, die die Diktatur der Bourgeoisie annehmen kann. Wie schnell sich das Blatt wenden kann zeigt sich darin wenn sogenannte „demokratische Parteien“ wie die CDU anfangen davon zu sprechen „die rechte Flanke zu schließen“. Unter dem Vorwand den Faschisten der Afd oder anderen keinen Raum zu geben werden deren Positionen von den bürgerlichen Parteien übernommen und so salonfähig gemacht. Auch in dieser Stadt sehen wir unter anderem, dass Repressionen gegen Antifaschisten und Revolutionäre erhöht werden während Faschisten in stillschweigenden Einverständnis der Bullen agieren. Dass sie dabei willens sind sich nicht einmal an ihre eigenen Gesetze zu halten wenn sie es für nötig halten beweisen sie immer wieder z.B. mit dem Aussetzen der sogenannten bürgerlichen Freiheiten im Zuge von G20 oder der darauf folgende Öffentlichkeitsfahndung, die sogar von Teilen der bürgerlichen Medien für rechtswidrig befunden wurde.

Darum ist es die Pflicht eines jeden Revolutionärs und Antifaschisten die faschistische Tendenz zu erkennen, zu denunzieren und zu bekämpfen. Dafür sind wir heute hier. Doch um diesen Kampf richtig zu führen braucht das Proletariat in diesem Land seine organisierte Vorhut, die kommunistische Partei. Eine Partei die den Notwendigkeiten dieses Kampfes gerecht wird und in der Lage ist der Bestie des deutschen Imperialismus und all seinen Helfern und Verteidigern ein für alle Mal den Gar aus zu machen. Den Versuchen der Herrschenden uns auf Grund unserer Herkunft, unserer Religion oder Ähnlichem zu spalten müssen wir unsere Solidarität entgegensetzen. Ihrem imperialistischen Chauvinismus müssen wir den proletarischen Internationalismus entgegensetzen.

Kämpft und wehrt euch gegen die Faschisten!
Solidarität heißt Widerstand; Kampf dem Faschismus in jedem Land!
SCHULTER AN SCHULTER GEGEN FASCHISMUS!“

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Gemeinsame Erklärung der Roten Frauenkomitees in Österreich und der BRD:
Entfesselt den Zorn der Frauen als eine mächtige Waffe für die Revolution!

Schulter an Schulter, vereint im Kampf der revolutionären Frauen der ganzen Welt, rufen die Roten Frauenkomitees in Österreich und der BRD die kämpferischen Frauen dazu auf diesen 8. März zu einem freudigen und entschlossenen Tag des Kampfes der Frauen im Herzen der imperialistischen Bestien zu machen.  Dieser Kampf ist aufs Engste verbunden mit dem Kampf in den Sturmzentren der Weltrevolution, den unterdrückten Nationen. Die heuchlerischen Krokodilstränen und Versprechungen der Herrschenden zurückweisend und die doppelte Ausbeutung und Unterdrückung bekämpfend nehmen die Frauen ihren Platz an der Seite ihrer Klassengenossen im Kampf für die politische Macht, für die Diktatur des Proletariats, für die Emanzipation der gesamten Menschheit ein.

Insbesondere die Arbeiterinnen müssen diesen Kampf anführen. Sie müssen unversöhnlich das Patriarchat, den Imperialismus und den Revisionismus zurückweisen und ihn konstant die harten Schläge versetzen, die ihn zusammenbrechen lassen werden. Sie müssen beharrlich die Pseudotheorie über die angebliche „minderwertige weibliche Natur“ attackieren. Sie müssen um jeden Zentimeter des Schlachtfeldes erbittert ringen und dabei immer wieder hervorheben, dass uns kein Versprechen, keine Reform, kein Gesetz der Herrschenden in den imperialistischen Ländern in denen wir leben, arbeiten und kämpfen, wirklich befreien kann und wird. So werden sie ihre Rolle im Kampf für die Rekonstitution der Kommunistischen Parteien erfüllen. So werden sie der proletarischen Weltrevolution und den Völkern der Welt dienen. So werden sie Teil des Marsches der Menschheit zum Kommunismus.

Der Revisionismus, versucht unaufhörlich diesen Kampf zu liquidieren, indem er ihn in ökonomistische Wässer zu führen versucht und ihn von der Partei als Kampfstab trennen will. Bürgerlicher und kleinbürgerlicher Feminismus predigen die Erniedrigung unseres Kampfes auf die Forderung nach nur so etwas wie „Nein heißt Nein“-Gesetzen, einer großen „Selbstinszenierungskampagne“ à la „#metoo“, einer „gegenderten“ Schreibweise oder einer Verkehrung des Kampfes für die Emanzipation der Frau in einen Kampf der Frauen gegen Männer soll davon ablenken, dass das Patriarchat eine materielle Ursache hat, das Privateigentum, die darauf beruhende Klassengesellschaft und dass dies heute am Leben gehalten wird von der kapitalistischen Klasse, der imperialistischen Bourgeoisie. Proletarischer Feminismus bedeutet, dass die Frauenbewegung ihre volle Schlagkraft nur unter einer konsequent revolutionären Führung erhält, die den Kampf konsequent bis zur klassenlosen Gesellschaft führt, bis zur endgültigen Beseitigung des Patriarchats, was schon im Manifest der Kommunistischen Partei festgehalten wurde, dessen 170. Jahrestag wir dieses Jahr feierlich begehen.

Vorbild dieses Kampfes sind die kämpfenden Frauen in den Volkskriegen der Welt, geführt von Kommunistischen Parteien, in Peru, Indien, der Türkei und auf den Philippinen, wo die Frauen als Schwestern in Waffen ihr kostbares Blut im heldenhaften Kampf geben und damit die Notwendigkeit zur Schmiedung von revolutionärer Führerinnen aus den tiefsten und untersten Schichten des Proletariats zum Ausdruck bringen. In den unterdrückten Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, Osteuropas und des Balkans wird ein verschärftes Patriarchat am Leben gehalten, ein blutiger Kerker für die Frauen, und der Grund dafür ist der Imperialismus. Überall dort kämpfen die Frauen deshalb mit ganzer Kraft und oftmals mit der Waffe in der Hand für die neudemokratische Revolution, zur Beseitigung des Imperialismus, des Feudalismus und des bürokratischen Kapitalismus. Die Genossin Norah, Chiang Ching und Clara Zetkin sind große Beispiele, die diese Kämpfe hervorgebracht haben, Heldinnen des Kampfes, wie die, deren Namen wir kennen: Genossin Sandra Lima oder Liu Hulan und die unzähligen Genossinnen die alles aufgeopfert haben, wie die Partisaninnen des antifaschistischen Widerstands in Österreich, wo uns besonders Hedy Urach als Heldin im Kampf vorangeht die von den Nazi-Faschisten ermordet wurde. Sie sind unsere Inspiration, die Kämpfe unser Ansporn und Anforderung zugleich, klar und unmissverständlich zu zeigen, dass wir tief verbunden mit diesen Kämpfen sind und die Losung verbreiten: Arbeiterinnen aller Länder, vereinigt euch im Kampf für die politische Macht!

Arbeiterinnen, Migrantinnen und kämpferische Frauen, zeigt am 8. März 2018 euren Hass und eure Vitalität im Kampf gegen das Patriarchat und die alte marode Ordnung. Machen wir deutlich, dass wir uns vereinen, weil die Emanzipation der Frauen nur das Werk der Frauen selbst sein kann.

Die Rebellion ist gerechtfertigt!
Nieder mit dem Patriarchat und dem Imperialismus!
Entfesselt den Zorn der Frauen als eine mächtige Waffe für die Revolution!
Schafft Rote Frauenkomitees, unterstützt mit voller Kraft die Rekonstitution der Kommunistischen Parteien!


Rote Frauenkomitees Berlin, Bremen, Hamburg, Linz, Tirol und Wien

 

8M 2018

Ein Thema beschäftigt die Polizei, die bürgerlichen Medien und die antifaschistische Bewegung in Bremen in den letzten Tagen gleichermaßen, die Vorfälle vom Samstag dem 16. Dezember. An diesem Tag fand ein Fußballspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Mainz 05 statt. Im Anschluss fand im Steintor-Viertel eine Auseinandersetzung zwischen Ultras und Hooligans statt, bei der es zu mehreren Verletzten auf beiden Seiten kam. Die Bremen Ultras sind im allgemeinen eher der sogenannten „linken Szene“ zuzuordnen, die Hooligans haben offene Verbindungen zu der faschistischen Bewegung. So befanden sich neben einigen stadtbekannten Lumpen an diesem Abend auch Faschisten unter den Hooligans, die sich nach dem Spiel in einer Kneipe im Bremer Viertel niederließen. Bereits beim Spiel war die Anwesenheit der Faschisten im Stadion bemerkt und durch Rufe wie „Nazis raus!“ und „Nazischweine!“ denunziert worden. Als nun am Abend der Fanmarsch der Bremen Ultras durch das Viertel zog wurde die Anwesenheit in der besagten Kneipe schnell bemerkt. Aus dem Fanmarsch heraus wurde die Kneipe mit Wurfgeschossen eingedeckt. Als die Hooligans aus der Kneipe stürzten kam anschließend immer wieder zu Auseinandersetzungen in der Umgebung vom Sielwall, ein Faschist wurde dabei so schwer verletzt, dass er eine Herzmassage benötigte.

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Wir dokumentieren Bilder einer Malung aus Bremen, die uns zugeschickt wurden.

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