Kategorie: Europa

( Türkei )
Zum Auftakt des letzten Prozesstags im sogenannten TKP/ML Prozess fand vor dem Landgericht in München eine Kundgebung in Solidarität mit den Angeklagten im Prozess statt. Mit dem Slogan „Freiheit für Dr. Banu Büyükavcı, Dr. Sinan Aydın, Sami Solmaz und alle politischen Gefangenen“ mobilisierte ein breites Bündnis von Organisationen zu der Kundgebung, nach dem drei der Angeklagten, Banu, Sinan und Sami, am 25.6. erneut inhaftiert wurden.

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Der revolutionäre Kampf ist überall legitim! Wir sind auf der Seite derer, die die Sache der Revolution verteidigen!

Freiheit für Dr. Banu Büyükavcı, Dr. Sinan Aydın, Sami Solmaz und allen anderen politischen Gefangenen!

Am 15. April 2015 wurden in Komplizenschaft des deutschen Staates mit dem türkischen Staat, zentralisiert in Deutschland 10 Revolutionäre wegen angeblicher Mitgliedschaft in der TKP/ML durch eine internationale Razzia in einer rechtswidrigen und antidemokratischen Form verhaftet.

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Vorige Woche sind die sogenannten Europawahlen endlich zu Ende gegangen. Aus revolutionärer Sicht waren die Wahlen von der ersten gemeinsamen internationalen Boykottkampagne geprägt, die je in dieser Form, koordiniert von den maoistischen Parteien und Organisationen in Europa, stattgefunden hat. Organisationen aus Finnland, Galizien, Frankreich, Österreich und Deutschland haben einen gemeinsamen Aufruf unterzeichnet, sogar zusammen mit Organisationen von Außerhalb der EU, die diese Kampagne unterstützen, wie aus Peru, der Türkei und Norwegen. Abgesehen davon, haben auch in Dänemark und Schweden genossen große Anstrengungen unternommen um in ihren jeweiligen Ländern zum Boykott der Wahlen aufzurufen.

Update: Inzwischen gibt es zusätzlich einen ausführlichen Bericht über die Aktionen die in Österreich stattgefunden haben.

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Anlässlich des 46. Todestags von Genosse Ibrahim Kaypakkaya vergangenes Wochenende veranstalteten Genossen von Partizan nicht nur eine zentrale Gedenkfeier in Stuttgart eine Woche vor diesem historischen Jubiläum, sondern führten auch mehrere Aktionen am Tag selbst durch. So wurde am Samstag letztes Wochenende u.a. in den Straßen Wien eine kämpferische Kundgebung organisiert, von der inzwischen ein Video veröffentlicht wurde.

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Gestern war der 46. Jahrestag der Ermordung Ibrahim Kaypakkayas der am 18. Mai 1973 in den Kerkern der türkischen Reaktion starb, nach dem er in jungen Jahren die Kommunistische Partei gründete und den Volkskrieg einleitete. Im 70. Jahr seiner Geburt organisierten die Genossen von Partizan eine der lebendigsten und kämpferischsten Kapakkaya-Feiern, die nur wenige Tage nach der Verkündung stattfand, dass der 1. Parteikongress der TKP/ML seit ihrer Gründung durchgeführt wurde.

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Wir möchten einen Bericht von einer Korrespondentin der "Antifaschistischen Aktion - Infoblatt" aus Österreich teilen. Der Bericht widmet sich einer Dokumentation über das heutige Leben von RevolutionärInnen im Volkskrieg in der Türkei. Dieser Film gibt allen AntifaschistInnen und RevolutionärInnen auch in Europa einen guten Einblick und zeigt die Notwendigkeit der internationalen Solidarität mit ihrem Kampf, der gerade heute von harter Repression betroffen ist. Außerdem wird der Film dieses Monat noch in verschiedenen Städten Europas gezeigt.

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Dieses Jahr feiern progressive, revolutionäre und kommunistische Kräfte überall auf der Welt das 70. Jubiläumsjahr der Geburt des großen Führers und Wegbereiters der Revolution in der Türkei, Ibrahim Kaypakkaya. Die alljährliche Gedenkfeier organisiert von Partizan findet dieses Jahr am Samstag den 11. Mai in Stuttgart statt.

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf der Genossen zu dieser Veranstaltung:

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Wir dokumentieren hier den Brief zweier Angeklagter im sogenannten TKP/ML Prozess, der von ihnen anlässlich des internationalten Tags der politischen Gefangenen verfasst wurde und den unsere Redaktion per Mail erhalten hat. Beide Verfasser befanden sich zum Zeitpunkt der Verfassung in einem 5-tägigen Hungerstreik in Solidarität mit Leyla Güvens:

Liebe Genossinnen und Genossen, Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
 
die mit vom Herzen den Kampf für Freiheit, Revolution und Sozialismus führen,  als kommunistische Gefangene begrüssen wir Euch aus den Gefängnissen des imperialistischen Deutschlands mit innigen revolutionären Gefühlen.

Heute, am 18. März, ist der Tag der Solidarität mit politischen Gefangenen. Wir haben seit bald vier Jahren Eure Solidarität stets an unserer Seite gefühlt, sie hat uns viel Kraft gegeben. Tausend Dank dafür.

Das folgende Satz ist nicht nur eine leere Hülse; “Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“.

Überall in der Welt kämpfen heute, zehntausende Revolutionärinnen und Revolutionäre, Sozialistinnen und Sozialisten und Verfechterinnen und Verfechter der Freiheit für ihre Ideale in den Kerkern der imperialistisch-kapitalistischen Banditen und fashistisch-reaktionären Regimes.
Keine Repression, keine Folter, keine Hinrichtung oder Isolation, verhindert die Leidenschaft der politischen Gefangenen für Widerstand, für ihre Ideale,  Freiheit, die Revolution und eine gerechte Welt. Der Einzige Unterschied zwischen dem Gefängnis und Draußen ist nur der Ort, an dem wir uns, unabhängig von unserem Willen, aufhalten.

Der Unterschied zwischen den Aufenthaltsorten sollte nur als Unterschied zwischen den Formen des Klassenkampfes verstanden werden.

Die Quintessenz ist immer die Gleiche: Eine militante Klassenhaltung mit Prinzipien und standhaftes Revolutionär sein.

Das Besondere an diesem 18. März ist, dass der von der lieben HDP-Abgeordneten Leyla Güven, angeführte Hungerstreik für die Beendigung der Isolation-Folter an Abdullah Öcalan auf Imrali nun mehr von tausenden politischen Gefangenen  in den Gefängnissen der Türkei und Kurdistans mit fortgeführt wird.

Wir befinden uns in einer kritischen Phase, in der viele Freundinnen und Freunde jeden Moment ihr Leben verlieren könnten.Die Unterstützung dieses legitimen und würdevollen Kampfes des kurdischen patriotischen Gefangenen in allen Bereichen ist wichtig, um einerseits den Repressionen und den Folterungen in den Kerkern der Türkei, in erster Lınie auf Imrali ein Ende zu setzen und konkrete Errungenschaften zu erlangen und um andererseits für wertvolle Ergebnisse, wie das Durchbrechen der Festungen des faschistischen türkischen Regimes, den Weg zu ebnen.

Diese Aufgabe muss mindestens genauso wie es unsere Aufgabe von Revolutionären aus Türkei-Kurdistan ist, vielleicht sogar noch viel mehr als Aufgabe progressiver Deutscher, Antifaschisten und Sozialisten betrachtet werden. Durch daraufhin ausgerichteten Druck auf die deutschen Herrschenden, die die Hauptunterstützer des faschistischen Diktaturregimes in der Türkei im politischen-ökonomischen Bereich sind und effektiven Druck auf den monopolistischen deutschen Staat zur Erleichterung des Siegs der Widerständler-Gefangenen beizutragen , muss als Maxime des Internationalismus erachtet werden.

Wir senden von hier aus den kurdischen patriotischen Widerständler, die in den Kerkern Widerstand leisten und dem Wiederstand des kurdischen Volkes unsere Grüße und Respekt.

Außerdem senden wir unsere kommunistisch-internationalistischen Grüße insbesondere an die Genossen Gonzalo und Sajbaba, an Mumia Abu-Jamal, Georgos Ibrahim Abdullah sowie allen politischen Gefangenen, die in Türkei-Kurdistan und an jedem Ort der Welt trotz aller Repressionen und Folter, trotz Isolation und Hinrichtungen den Klassenkampf mutig weiterführen, den imperialistisch-kapitalistischen Räubern und diktatorischen Regimen die Stirn bieten!

Liebe Genossinnen und Genossen, werte Freundinnen und Freunde, antifaschistische Schwestern und Brüder:
Auch wenn uns Mauern trennen, so führt auch Ihr den Kampf weiter, in den Straßen, in den Bergen, im antifaschistischen Widerstand, im Herzen des Klassenkampfs! Wie gut, dass es Euch gibt, wie schön, dass wir die selben Gefühle und Ideale teilen! Wir grüßen Euch mit unserem revolutionären Internationalisten Herzen! Wir wünschen Euch großen Erfolg in Euren Kämpfen!


Freiheit für alle politischen Gefangene!
Es lebe der proletarische Internationalismus!
Die Isolation wird durchbrochen werden, die faschistische türkische Einkesselung wird gesprengt werden!
Es lebe die Revolution und der Sozialismus!

 
TKP/ML -Verfahren Angeklagte
Seyit Ali Ugur
Deniz Pektas

 

Wir veröffentlichen einen deutschen Bericht von Partizan, zu einer Solidaritätsaktion mit Igor Mendes und den verhafteten 23, die bei einem Fußballspiel in Griechenland durchgeführt wurde. Den türkischen Bericht findet ihr hier.

Zur Unterstützung der Aktionen für Igor Mendes und den 23 Aktivisten hat die Partizan in Griechenland/Athen eine Solidaritätsaktion im Fußballspiel AEK Athens gegen Galatasaray das am 31.07.2018 stattfand organisiert. Igor Mendes war einer der teilhabenden in den Studenten und ArbeiterInnenprotesten gegen das WM-Spektakel 2013 in Brasil. Für die Partizan ist er unser Genosse und Sohn des Brasilianischen Proletariats, das tapfer und entschlossen für die Interessen der unterdrückten Völker und des Proletariats kämpft. Jetzt wurde er vom reaktionären und verrotteten brasilianischen Staat zur Jahrelanger Haft verurteil. Eine Gruppe der Partizan in Europa hat am Fußballspiel das im Olympia Stadion stattfand ein Transparent mit der Losung Free Igor Mendes!Kämpfen ist kein Verbrechen!“ gehisst. Die Gruppe der Partizan wurde von den tausenden der Fans in der sogenannten Tor- Tribüne mit Applaus und antifaschistischen Rufen begrüßt.

Im Weiteren hat die Gruppe ein weiteres Transparent in der griechischen Sprache gehisst mit der Anmerkungen zum Brand in Griechenland an dessen folgen dutzende von Menschen gestorben sind. Auf dem Transparent stand Sinngemäß der Satz „Dieses Feuer ist in unserem Herzen, unsere Herzen sind im Kampf! Die Aktivisten der Partizan konnten sich gegen einigen Reaktionären Fansgruppen auch wehren und bekamen die Unterstützung der antifaschistischen Fans bei der Organisierung der Aktionen. Das Igor Mendes Transparent wurde im Stadion gehisst und die Aktionen kurz vor Spielende Erfolgreich abgeschlossen. Die Partizan hat auch angekündigt dass sie weitere Aktionen für die Solidarität mit Igor Mendes und den 23 weiteren Aktivisten organisieren wird und die internationale Solidarität mit anderen befreundeten revolutionär demokratischen Organisationen verstärken wird.

 

Partizan

 

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Wir teilen hier eine Erklärung des Komitee für die internationale Solidarität mit den politischen Gefangenen:

 

Hidir Gönek wurde im Februar 2018 zusammen mit Turgut Kaya, auf den ein Interpol-Gesuch ausgestellt war, in Griechenland festgenommen. Nach seiner Festnahme wurde er dem Haftrichter in Alexandroupolis vorgeführt, der seine weitere Inhaftierung anordnete und ihn in das Komotini Gefängnis einliefern ließ, wo er bis heute gefangen gehalten wird. Hidir Gönek wurde bei dem Versuch festgenommen, Turgut Kaya, den er im Jahre 2015 in Griechenland kennengelernt hatte, zu helfen. Ihm wird vorgeworfen, Menschenschmuggel zu betreiben.

Die Anschuldigungen der griechischen Gerichte wegen angeblichen Menschenschmuggels sind unbegründete Vorwürfe und Angriffe gegen seine politische Identität.

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