Kategorie: Asien

( Kaschmir )

In den bürgerlichen Medien ist es um die Region Kaschmir und Jammu schnell wieder ruhig geworden. Indien gilt ihnen schließlich als die „größte Demokratie“ der Welt und bei der kann man, anders als bei China, über fehlende Menschenrechte dann auch gut hinwegsehen. Durch die Politik der Hindunationalisten verlor der indisch-annektierte Teil Kaschmirs seine Sonderrechte als Staat und wird zu einem Unterterritorium herabgestuft. Kaschmirische Politiker und Aktivisten wurden in Gefängnisse gesteckt und eine Nachrichtensperre verhängt. Um die kaschmirische Identität fortan verstärkt zu unterdrücken und hindunationalistische Tendenzen zu fördern, wurde auch Artikel 35a gestrichen, der es Nichtkaschmirern untersagte, Grundstücke und Immobilien zu erwerben oder in Behörden zu arbeiten.

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Nachdem Premierminister Narendra Modi am vergangen Wochenende den Sonderstatuts des von Indien besetzten Gebietes Jammu und Kashmir per Dekret aufgehoben hat, wurde am Sonntag eine Ausgangssperre verhängt.

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Seit nun mehr 62 Jahren hält der indische Staat die Region Kaschmir und Jammu im Norden Indiens besetzt. In dem mehrheitlich muslimischen Bundesstaat gibt es seit dem Einmarsch indischer Truppen massiven Widerstand gegen die Hindutva Besatzer, der sich in unterschiedlichsten Aktionen manifestiert.

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Die Reaktion verkündet in Indien, wann sie den Volkskrieg besiegt haben wird. Raman Singh, der Regierungschef Chhattisgarhs, erklärt: „Wir haben geschworen, Chhattisgarh vom der Gefahr des Naxalismus vor 2022 zu befreien und wir werden es tun.“
Er erklärte auch, bis 2022 Armut, Korruption, Terrorismus, Kommunalismus und das Kastentum ausgelöscht zu haben. Ob die Genossen bis 2022 den Volkskrieg zum Sieg geführt und den alten indischen Staat zerschlagen haben, ist nicht zu sagen. Aber was man mit Sicherheit sagen kann ist, dass sie damit die von der Reaktion versprochene Auslöschung von Armut, Korruption, Terrorismus, Kommunalismus und Kastentum nicht nur in Worten durchführen.

Dass der Volkskrieg, der von der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) geführt wird, nicht zu besiegen ist, zeigen die Genossen auch mit ihren Aktionen, über die täglich in den bürgerlichen Zeitung berichtet wird. Eine Auswahl der Aktionen in den letzten zwei Wochen, über die die Reaktion berichtet, listen wir hier auf.

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Am 25. April wurden in Kaschmir die Schulen und Universitäten wieder geöffnet. Diese wurden nach massiven Protesten von Schülern und Studenten geschlossen. Diese begannen am 15. April, nachdem Bullen im Süden Kaschmirs eine Universität durchsucht hatten und dabei über 50 Studenten verletzt haben.
Bei Zusammenstößen von den protestierenden Studenten mit der Polizei am 17. April wurden über 100 Studenten verletzt, daraufhin wurden von der Regierung die Schulen und Unis geschlossen.

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In Bijapur in Chhattisgarh wurde ein 13-Jähriger von Bullen an einen Baum gefesselt und mit den Bajonetten ihrer Gewehre gefoltert. Danach aus kurzer Distanz erschossen und als „Maoist“ bezeichnet. Der Leiche wurde danach eine Uniform angezogen und mit einer danebengelegten Waffe fotografiert.
Drei der Folterer wurden von den Dorfbewohnern als Kapitulanten erkannt, die mittlerweile mit den Bullen zusammenarbeiten. Die Bewohner wurden von den Mördern bedroht, damit sie diesen Mord verschweigen.

In der Region soll am 18. Dezember auch ein „Maoist“ bei einem Schusswechsel mit drei Polizeieinheiten getötet worden sein. Der Beweis der Bullen ist eine Leiche in Uniform und eine daneben gefundene Waffe.

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Bei einem Angriffauf einen Militärposten in Uri in Kaschmir wurden 17 Soldaten getötet und 35 verletzt worden. Auf Seiten der Angreifer werden vier Tote gemeldet, allerdings ist unklar, ob dies alle Angreifer waren oder einige sich wieder zurückzogen. Das indische Militär führt auf jeden Fall Suchoperationen in der Gegend durch.

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Am 16. August wurden in Kaschmir in der Nähe des Awantipora Flugfeldes der indischen Luftwaffe zwei Soldaten des Grenzschutzes (BSF) bei einem Angriff von Militanten getötet, sechs weitere wurden verletzt. Der Angriff war bereits der dritte auf den BSF in den vergangenen zwei Wochen. Nach dem Angriff konnten sich die Militanten erfolgreich zurückziehen und auch die eingerichteten Straßensperren brachten keine Ergebnisse für die Polizei.

In der Nacht auf den 12. August griffen in Kaschmuir Militante einen Konvoi der Border Security Force (BSF) an. Der Konvoi war auf dem Weg in ein Lager der BSF. Bei dem Angriff wurden 8 Soldaten der BSF verletzt, einer davon ein Offizier. Der Angriff fand genau vor einem Besuch des faschistischen Premierministers Modi statt.

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Am Dienstag den 29. Juli gab es vielen Teilen von Kaschmir Proteste gegen die israelische Offensive gegen das palästinensische Volk im Gazastreifen. In manchen Orten begannen die Demonstranten Steine zu werfen, worauf die Repressionsorgane mit mehreren Salven von Tränengasgranaten antwortete, um die kämpfenden Massen auseinander zu treiben.

Wir verurteilen weiterhin den zynischen Völkermord am palästinensischen Volk, der zur Zeit im Gazastreifen vorangetrieben wird. Die aktuelle Offensive Israels zeigt mal wieder deutlich, dass es dem imperialistischen Vorposten, hauptsächlich der USA-Imperialisten, nicht darum geht ein paar „Terroristen“ auszuschalten.  Die systematische Bombardierung von Fluchträumen, wie zum Beispiel Schulen zeigt wie klar es sich um geplanten Völkermord handelt. Wir stehen weiterhin an der Seite des kämpfenden palästinensischen Volkes.

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