Kategorie: Asien

( Rebellion )

Am 5. Juni weitete sich ein Protest von Bauern im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh, in der Stadt Mandsaur aus. Die Bauern kämpften für die Erhöhung der Preise für ihre Ware. Bei dem Protest wurden tausende Liter Milch und Gemüse auf die Straße geschüttet. Die Lage der Bauern in der Region ist fatal, auch bedingt durch eine herrschende Dürre. Im Zeitraum von einem Jahr brachten sich in dem Bundesstaat meist wegen Verschuldung 1.982 Bauern und Landarbeiter um, was eine Quote von einem Selbstmord alle 5 Stunden bedeutet. In ganzIndien führen Bauern Streiks und Proteste durch. 

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Am 25. April wurden in Kaschmir die Schulen und Universitäten wieder geöffnet. Diese wurden nach massiven Protesten von Schülern und Studenten geschlossen. Diese begannen am 15. April, nachdem Bullen im Süden Kaschmirs eine Universität durchsucht hatten und dabei über 50 Studenten verletzt haben.
Bei Zusammenstößen von den protestierenden Studenten mit der Polizei am 17. April wurden über 100 Studenten verletzt, daraufhin wurden von der Regierung die Schulen und Unis geschlossen.

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Neben Bestrafungen von Polizeiinformanten durch Volksgerichte, Gefechten und Sprengstoffanschlägen wurden in den letzten Wochen auch zahlreiche Fahrzeuge durch die Genossen der Volksbefreiungsguerillaarmee (PLGA) in Brand gesteckt. In einem Fall nimmt die Polizei den Genossen die Arbeit ab, bei dem Gefangenentransport zweier mutmaßlichen Maoisten am 15. April wird von der Polizei in Sitamarhi in Bihar ein Unfall mit einem LKW produziert, bei dem sieben der 12 begleitenden Bullen draufgehen. Leider stirbt bei dem Unfall auch einer der Gefangenen, der zweite wird schwer verletzt.

Am 19. April werden bei einer IED-Explosion zwei Sicherheitskräfte verletzt. Sie kamen nach zwei Tagen im Einsatz zu ihrem Lager in Gudsein Chattisgarhh zurück, als sie die Sprengladung auslösten.

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Am 25. Dezember 2016 wurden sieben Mitglieder des „Fact Finding Teams“ das das Massakerin Malkangiri untersuchte  in Telangana festgenommen und an die Polizei in Chhattisgarh ausgeliefert. Ein Antrag auf Kaution wurde am 4. Januar abgelehnt. Ihnen wird vorgeworfen, „maoistisches Material“ dabeigehabt zu haben und „maoistischer Propaganda und Verbreitung nachzugehen, die Maoisten mit Material zu versorgen und das Volk gegen die Polizei und die Behörden anzustiften“, wobei wohl hauptsächlich das aufdecken der Morde und Lügen der Reaktion gemeint ist. Das bei ihnen „gefundene“ Material wurde ihnen laut eigenen Aussagen von den Bullen untergeschoben. Die Koordination von Organisationen für Demokratische Rechte (CODR) selbst schreibt in einer Stellungnahme:

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Am 14. November wurde von der TIKKO (Arbeiter- und Bauernbefreiungsarmee der Türkei) in Kıraç, einem Viertel im Istanbuler Stadtteil Esenyurt eine bewaffnete Aktion durchgeführt.
Die Aktion wurde in Gedenken an die am 9. November 2004 in Dersim gefallenen Genossen Aşkın Günel und Cafer Kara durchgeführt. Dabei wurde mit Langwaffen auf die Polizeistadtion des Viertels geschossen.
In der Stellungname zur Aktion erklärt die TIKKO auch, dass sie „Nicht ruhig sind und nicht Ruhe geben werden zum den faschistischen Angriff auf das unterdrückte kurdische Volk“.

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Wir dokumentieren hier eine Übersetzung einer Erklärung der Halk Cephesi (Volksfront) zur aktuellen Repression in der Türkei und Vierteln in Istanbul.

Der AKP-Faschismus, dessen Legislatur im Anschluss an Notstand vom 15. Juli verabschiedet wurde, fährt damit fort, die legitimsten Rechte unseres Volkes wild zu attackieren. In den letzten 3 Monaten wurden 48 Halk Cephesi-Aktivisten verhaftet indem sie auf offener Straße mitgenommen wurden. Obwohl vor 3 Tagen Hakkı Avyüzen in das Bein geschossen und von 5 Kugeln durch die gleichen Banden die Hasan Ferit Gedik ermordeten verwundet wurde, hat sich die Mörderpolizei wieder einmal auf die Seite der Drogenbanden geschlagen. Heute, am 21.10.2016, hat die Polizei sechs Revolutionäre unter Folter in einer Operation festgenommen, die sie in der İdil Kültür Merkezi durchgeführt hat, einem Ort, der aktiv die Aktivitäten der Dev-Genç (Revolutionäre Jugend) und Grup Yorum unterstützt.

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In der Türkei wurde am 5. Oktober eine Aktion einer Einheit der DHKP-C (Devrimci Halk Kurtuluş Partisi-Cephesi – Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) durchgeführt. Dabei wurde vor dem Rathaus der Stadt  Diyarbakir in der gleichnamigen Provinz ein Bulle, der einen Wasserwerfer  bewachte angegriffen. Dieser wurde bestraft, die Guerilla konnte sich ohne Verluste zurückziehen.

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Revolutionäre Kräfte in Istanbul kämpfen seit längerem gegen die Vergiftung der Arbeiterklasse durch Drogen und Drogenhandel. Als Beispiel dazu sei auf ein Video aus dem September 2015 hingewiesen, dass eine Methode zum Umgang mit Drogendealern in der Türkei zeigt.

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In Kidapawan in Cotabato gab es am 30. März eine Großdemonstration von über 5000 Bauern, die von der Regierung 15.000 Säcke Reis forderten, die sie aufgrund der durch das ausbleiben des El Niño herrschenden Dürre und Hunger benötigen. Die Regierung bot ihnen lächerliche drei Kilo Reis pro Person und Monat, obwohl die geforderte Menge von Reis in den Reserven für Katastrophen zur Verfügung stehen. Der Protest, der sich am 1. April fortsetzte, wurde an diesem massiv von den Bullen angegriffen und mit scharfer Munition in die Menge geschossen. Mindestens drei der Demonstranten wurden ermordet, hundert weitere verletzt und viele werden auch vermisst.

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In der Türkei kam es in den letzten Wochen zu Kämpfen und Protesten an verschiedenen Orten. Abseits der weiterhin bestehenden Zuständen im Südosten des Landes wurde seit dem 15. Februar im Stadtteil Gazi in Istanbul heftige Kämpfe zwischen der Bevölkerung, verschiedener Gruppierungen und dem Staat geführt. Dabei wurde nach Dilek Dogan in Armutlu ein weiterer Aktivist aus dem Umfeld der DHKP-C ermordet. Ähnlich der Fake Encounter, wie sie in Indien und den Philippinen gang und gäbe sind, wurde er aus einem gepanzerten Bullenfahrzeug, das vor ihm auf der Straße hielt, gezielt erschossen, später von den Bullen behauptet, dass er bei einem Bombenanschlag auf eine Polizeistation beteiligt war.

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