Kategorie: Asien

( Mariátegui )

Jonathan Baud ist frei! Der Student aus der Schweiz soll nach Polizeiangaben bei einer Gedenkveranstaltung zu Ehren eines gefallenen Genossen des Volkkrieges in Indien im Bezirk Kerala eine politische Ansprache an die Versammelten gehalten und damit gegen die Auflagen seines Touristen-Visums verstoßen haben. Mit dieser offensichtlich konstruierten Anklage soll eine Solidarisierung von fortschrittlichen ausländischen Kräften mit dem Kampf des indischen Volkes verhindert werden. Nach einer internationalen Kampagne zur Erwirkung seiner bedingungslosen Freilassung ist Baud inzwischen auf Kaution freigelassen worden, musste allerdings seinen Reisepass abgeben bis das Gericht weitere Entscheidungen trifft.

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Am 10. August gelang es Maoisten in den Wäldern Murtunda im Bundesstaat Chhattisgarh der Central Reserve Police Force (CRPF) einen Hinterhalt zu stellen. Bei dem Angriff wurden zwei Mitglieder der CRPF getötet und eines verletzt. Bevor die CRPF Gegenangriffe starten konnte gelang es den Guerillas sich zurückzuziehen.

Im Bezirk Davao del Norte ist der Neuen Volksarmee (NPA) am 29. Juli ein erfolgreicher Hinterhalt auf Einheiten der reaktionären Armee der Philippinen gelungen. Bei dem Angriff wurden zwei reaktionäre Soldaten getötet und sechs weitere verwundet. Die NPA erbeutete mehrere Waffen, Munition und andere Ausrüstungsgegenstände, wie z.b. Handys. Die angegriffenen Einheiten hatten  zuvor die Bewohner der Gegend terrorisiert, wie z.B. das Benutzen von Kindern bei Patroullien. Außerdem ermordeten sie Mitglieder von Untergrundorganisationen und belästigten Führer von Massenorganisationen.

In einer Pressemitteilung der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) vom 19. Mai berichten die Genossen von den Wahlen und dem Wahlboykott in Indien Anfang des Jahres. Der Bericht geht auf die Bedingungen ein unter denen die Wahl durchgeführt wurde. Sie wurde in neun Phasen und unter der Mobilisierung von Millionen von bewaffneten Kräften, die die Wahlen vor dem wachsenden Hass der Massen schützen mussten, durchgeführt.
Laut offiziellem Bericht des indischen Staates haben nur 66% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Dabei ist davon auszugehen, dass die eigentliche Wahlbeteiligung noch geringer liegt. Die KPI (Maoistisch), nationale Befreiungsbewegungen in Kaschmir und andere Organisationen, vor allem in Manipur, führten einen Wahlboykott durch. In Gebieten in denen die maoistische Bewegung stark ist und in denen Revolutionäre  Volkskomitees existieren konnten bis zu 20% der Wahlen nicht durchgeführt werden. Die Volkbefreiungsguerillaarmee (PLGA) führte in der Zeit der Wahlen in verschiedenen Staaten mehrere Aktionen durch, bei denen sie den reaktionären Truppen eine Reihe von Opfern zufügte und eine große Anzahl von Waffen und Munition erbeutete.

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Am 6. August eröffnete eine Gruppe von Maoisten im Bezirk Maharashtra das Feuer auf eine Polizeieinheit. Bei dem Angriff wurden zwei Polizisten verletzt.

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Arbeiter der Kleidungsindustrie in Bangladesch, die seit dem 28. Juli um die Auszahlung ihrer Löhne kämpfen, haben am 8. August einen unbefristeten Streik in allen Fabriken Bangladeschs ausgerufen. Der Streik wurde vom Tuba Group Arbeiteraktionskomitee ausgerufen, nachdem die Polizei zuvor die Arbeiter angegriffen hatte und sie dabei mit Schlagstöcken verprügelte und Tränengas einsetzte. Die Polizei verhaftete auch mehrere Aktivisten unter den Arbeitern.

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Am 1. August sprengten Maoisten in der Stadt Aurangabad das Haus eines Polizisten der Central Reserve Police Force (CRPF), der zusätzlich Mitglied  im Bataillon CoBRA (Commando Battalion for Resolute Action)ist. Das CoBRA ist besonders berüchtigt dafür die Massen zu terrorisieren und wurde extra geschaffen um dem Volkskrieg, geführt durch die Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch), Einhalt zu gebieten. Die Angreifer forderten die Bewohner des Hauses auf es zu verlassen und sprengten es dann in die Luft. Sie hängten Plakate auf, auf denen stand: „Das war nur eine Vorschau, es werden mehr folgen“. Beim Rückzug riefen sie Parolen gegen die CRPF und die Regierung. Die Aktion soll ein Vergeltungsschlag für zwei Personen gewesen sein, die am 19. Juli von der Polizei in Madanpur und Aurangabad erschossen wurden.

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In zahlreichen Bezirken Indiens wird in diesen Tagen die Woche in Gedenken an die Märtyrer des Volkskrieges auf dem Weg der neudemokratischen Revolution begangen. Diese jährliche Gedenkwoche ist all den Genossen der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch), der  Volkskomitees und der Volksbefreiungsarmee sowie den Massen gewidmet, die im Kampf für eine bessere Zukunft in selbstloser Weise ihr wertvolles Leben im Volkskrieg gaben. Sie alle waren, trotz aller ihrer Unterschiede, in der Auffassung geeint, dass der Aufbau einer neuen Demokratie nur durch die Waffengewalt der revolutionären Volksmassen im Kampf gegen das alte herrschende System erreicht werden. Dafür nahmen sie die Waffe in die Hand, dafür übten sie ihre Aufgaben aus, dafür wurden sie von der Reaktion gejagt und ermordet.

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Bei sieben erfolgreichen Offensiven der Neuen Volksmarmee (NPA) zwischen dem 1. Juli und dem 25. Juli  im Grenzgebiet der Provinzen Misamis Oriental und Bukidnon hat die reaktionäre Armee der Philippinen (AFP) Verluste von sechs Soldaten erlitten, sechs weitere wurden verletzt. In dem Zeitraum der Aktionen konnte die NPA eine Anzahl an Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen konfiszieren.

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Am Dienstag den 29. Juli gab es vielen Teilen von Kaschmir Proteste gegen die israelische Offensive gegen das palästinensische Volk im Gazastreifen. In manchen Orten begannen die Demonstranten Steine zu werfen, worauf die Repressionsorgane mit mehreren Salven von Tränengasgranaten antwortete, um die kämpfenden Massen auseinander zu treiben.

Wir verurteilen weiterhin den zynischen Völkermord am palästinensischen Volk, der zur Zeit im Gazastreifen vorangetrieben wird. Die aktuelle Offensive Israels zeigt mal wieder deutlich, dass es dem imperialistischen Vorposten, hauptsächlich der USA-Imperialisten, nicht darum geht ein paar „Terroristen“ auszuschalten.  Die systematische Bombardierung von Fluchträumen, wie zum Beispiel Schulen zeigt wie klar es sich um geplanten Völkermord handelt. Wir stehen weiterhin an der Seite des kämpfenden palästinensischen Volkes.

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