Kategorie: Afrika

( Libyen )

Nach den Luftangriffen auf Internierungslager für Flüchtlinge mit mehr als Vierzig Toten, nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis, streiten alle Konfliktparteien Verstrickungen in dieses Kriegsverbrechen ab. Es ist bisher nicht abschließend geklärt, ob die Truppen der libyschen Einheitsregierung, welche 2011 durch einen Krieg der Nato, unter der Schirmherrschaft der USA, der einzigen Welthegemonialmacht und Hauptfeind der Völker und Frankreicchs an die Macht gebracht wurde. Oder ob es die Truppen des abtrünnigen General Haftar waren, welche jetzt wiederum von den USA unterstützt werden. Sowohl der amtierende lybische Präsident, als auch der ehemalige CIA-Mitarbeiter Haftar streiten dies vehement ab.Wobei es nahe liegt, dass es die Rebellentruppen waren, welche eigentlich einen angrenzenden Stützpunkt regierungstreuer Milizen treffen wollten.

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Letzte Woche ist im östlichen Teil Libyens ein Helikopter abgestürzt. Bei dem Absturz starben drei französische Soldaten, die an Bord des Helikopters waren, das bestätigte nun der französische Präsident Hollande. Doch eigentlich hätten diese drei Soldaten gar nicht in Libyen sein dürfen, denn bisher hatte die französische Regierung immer geleugnet, dass sie Soldaten in dem Land stationiert haben. Somit haben die Vertreter des französischen Imperialismus zum ersten mal offiziell zugegeben, dass sie Spezialtruppen in dem Land stationiert haben. Bisher war nur offiziell bekannt, dass Frankreich mit Kampfflugzeugen Aufklärungseinsätze fliegt. Vor Ort jedoch soll es eine Art offenes Geheimnis sein, dass britische französische und amerikanische Truppen vor Ort stationiert sind. So sollen am Flughafen Benina in der Stadt Bengasi mindestens 30 französische Soldaten und eine unbekannte Anzahl britischer Soldaten stationiert sein. Was ihr genauer Auftrag ist wurde bis jetzt nicht bekannt gegeben, angeblich sollen sie in den Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat eingreifen.

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