Kategorie: Afrika

( S%ufffcdafrika )

Vor einer Woche haben Widerstandskämpfer in Sokolo, rund 400 Kilometer nördlich der malischen Hauptstadt Bamako, bei einem Angriff, bei dem Motorräder verwendet wurden, mindestens 19 Soldaten (andere Quellen sprechen von 20) getötet und mindestens fünf weitere Soldaten verletzt. Zusätzlich entstand erheblicher Sachschaden. Militärisches Equipment wurde zerstört und von den Rebellen erbeutet. Die anschließende Aufklärung durch die Luftwaffe verlief ergebnislos. Erneut konnten sich Kämpfer nach einem Gefecht unbehelligt zurückziehen.

Wenige Tage zuvor wurde eine Stellung der Regierungstruppen in der Region Mopti nahe der Grenze zu Burkina Faso unter heftigen Beschuss durch "nicht identifizierte" Angreifer genommen. Natürlich werden auch hierfür wieder angebliche "Islamisten" verantwortlich gemacht. Sieben Soldaten wurden bei dem stundenlangen Gefecht getötet, etliche verletzt.

Nicht nur das Marionettenregime wird angegriffen. Am Donnerstag vergangener Woche wurden zwei französische Soldaten in der Nähe von Timbuktu durch einen an einer Straße platzierten Sprengsatz verletzt. Durch die Explosion geriet ein Tanklasters in Brand gesetzt.

Der Widerstand der Völker Nordafrikas ist und bleibt ungebrochen. Daran wird sich auch nichts durch die Rekrutierungskampagne der malischen Regierung ändern, die die Zahl der reaktionären Streitkräfte um fünfzig Prozent erhöhen soll. Der Drang zur Revolution ist offenbar, die Begrenzungen auch. Allein numerisch ist die Entwicklung beeindruckend: Die Zahl der Angriffe durch Widerstandskräfte hat sich laut einem Thinktank seit 2015 jedes Jahr verdoppelt, 2019 waren es rund 700 das sind durchschnittlich jeden Tag etwa zwei Aktionen. Fast tägliche Angriffe auf die Imperialisten und ihre Lakaien beweisen: Die Ärmsten der Armen wollen lieber kämpfend sterben, als auf Knien zu leben.

Letzten Donnerstag, den 19. Dezember, begann der Kongress in Tifariti unter dem Motto „Kampf, Erhalt und Hingabe für die volle Souveränität des Saharauistaates“. Es ist der 15. Kongress der Polisario-Front, Kongress des Märtyrers Bukhari Ahmed Baricala-La. Dieser Kongress findet unter außergewöhnlichen Umständen und mit Blick und neuen Erwartungen für die Befreiung der Westsahara statt. Jeder der Kongresse ist nach einem Märtyrer benannt.
Sahrawi

Dieser Kongress wird der Treffpunkt für alle Saharawis sein, um ihre Stimme gegen die marokkanische Besatzung und gegen Ungerechtigkeit zu vereinen. Gegen die gegenwärtige Sackgasse des Friedensprozesses und für eine dringende Lösung, die es den Saharauern ermöglicht, ihre Souveränität über ihr Territorium zu genießen.

Der 15. Kongress wird unter anderem eine sehr breite Agenda der nationalen Aufgabe Saharawis erörtern, die Reden, Workshops und Aktivitäten zur Verabschiedung auf dem 15. Kongress umfasst. Sie wird auch die von der Vorbereitungskommission vorgelegten Berichte untersuchen, die fünf Tage lang von mehr als 2.000 Kongressabgeordneten aller saharauischen Institutionen behandelt werden.

Verschieden bürgerliche Menschenrechtsorganisationen haben vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, wegen der Beteiligung im Krieg gegen den Jemen, Anzeige gegen deutsche Waffenproduzenten gestellt.

Weiterlesen...

Die G5 ist eine Militärallianz, die vom französischen Imprialismus angeführt wird und aus Burkina Faso, Niger, Mali, Mauretanien und dem Tschad besteht. Es ist die Reaktion der Imperialisten auf die seit den Aufständen im Jahr 2012 weit verbreiteten Unruhen. Dieses Bündnis wird aufgrund seines Charakters durch den Widerstand der Völker ständig angegriffen. Bei einem einzigen schweren Angriff auf die Militärbasis Inates in der westlischen Grenzregion zu Mali Tillabery wurden am Dienstag vergangener Woche nicht weniger als 71 nigerianische Soldaten getötet. Nur wenige Tage vor einem durch den Hauptvertreters des französischen Imperialismus, Macron, angesetzten Treffens zu Sicherheitsfragen in der Sahelzone.

Weiterlesen...

Viele werden sich noch an die medial stark aufgebauschte Kampagne „KONY 2012“ erinnern. Die NGO Invisible Children Inc. hatte es sich zum Ziel gemacht, den ugandischen Warlord Joseph Kony bis zum Jahresende 2012 festnehmen zu lassen. Dessen christliche Miliz „Lord’s Resistance Army“ („Widerstandsarmee des Herrn“, LRA) hatte unter anderem Kinder als Soldaten zwangsrekrutiert und dem ugandischen Staat den Krieg erklärt. Viele Menschen unterstützten die vermeintlich guten Absichten der Kampagne und das dazugehörige Video ging viral, wie nie ein Video zuvor. Trotz der vielen Klicks und Spenden, trotz der Entsendung von afrikanischen- und Yankeesoldaten – Kony ist bis heute auf freiem Fuß.

Weiterlesen...

Seit dem 14. Oktober gingen Hunderttausende Menschen gegen eine Verfassungsänderung in Guniea auf die Straße. Diese soll es ermöglichen, dass der amtierende Präsident Alpha Conde für eine weite Amtszeit von fünf Jahre gewählt werden kann. Neun Personen wurden bei den Protesten erschossen. Mindestens 20 weitere hatten Schussverletzungen. Die Krankenhäuser sind mit der Vielzahl an Verwundeten überlastet.

Weiterlesen...

Der Klimawandel, bedingt durch die imperialistische Produktionsweise hat viele verschiedene Auswirkungen. In diesem Artikel wollen wir den Einfluss des Treibhauseffektes als Fluchtursache auf dem afrikanischen Kontinent etwas näher beleuchten.

Weiterlesen...

Nach den Luftangriffen auf Internierungslager für Flüchtlinge mit mehr als Vierzig Toten, nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis, streiten alle Konfliktparteien Verstrickungen in dieses Kriegsverbrechen ab. Es ist bisher nicht abschließend geklärt, ob die Truppen der libyschen Einheitsregierung, welche 2011 durch einen Krieg der Nato, unter der Schirmherrschaft der USA, der einzigen Welthegemonialmacht und Hauptfeind der Völker und Frankreicchs an die Macht gebracht wurde. Oder ob es die Truppen des abtrünnigen General Haftar waren, welche jetzt wiederum von den USA unterstützt werden. Sowohl der amtierende lybische Präsident, als auch der ehemalige CIA-Mitarbeiter Haftar streiten dies vehement ab.Wobei es nahe liegt, dass es die Rebellentruppen waren, welche eigentlich einen angrenzenden Stützpunkt regierungstreuer Milizen treffen wollten.

Weiterlesen...

Der Sudan ist wie alle Länder des afrikanischen Kontinents ein halbkoloniales und halbfeudales Land, beherrscht vom bürokratischen Kapital. Im April wurde der, mehr als dreißig Jahre lang regierende Präsident Bashir, durch die Volksmassen und das Militär gestürzt.

Weiterlesen...

Die Imperialisten und ihre Lakeien finden in Mali keine Ruhe. Der Kampf des malischen Volks gegen die Besatzer reißt nicht ab, im Gegenteil, er wird Tag für Tag ausgeweitet. 

Weiterlesen...